Selbsthilfegruppe für Angehörige Inhaftierter
München

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Die Inhaftierung eines Familienangehörigen, ob Partner/in, Tochter/Sohn usw. verändert unser Leben meist plötzlich und ohne Ankündigung. 

 

Diese traumatische Situation ist für Angehörige und Familien nur schwer in Worte zu fassen und zu verarbeiten.  Die Schamgrenze, darüber zu sprechen ist hoch. Ein gesellschaftliches TabuThema.

Durch die Inhaftierung eines/einer Angehörigen muss man sich mit ganz neuen Fragen auseinandersetzen, wie z.B.:


- Wie sage ich es den Kindern, der Familie? 


- Trifft mich eine Mitschuld? 


- Wie gehe ich mit der neuen Lebenssituation um?


- Was kommt nach der Haftzeit? - Was denken die „anderen“ von mir? 


Ich habe einen Raum geschaffen, in dem es möglich ist, das belastende Schweigen zu brechen und die Ereignisse zu verarbeiten. Hier soll man offen über die oft widersprüchlichen Gefühle und Ängste sprechen können und gemeinsam Wege finden, mit der Verhaftung und den daraus entstehenden Konsequenzen, umzugehen. 

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